Dauerausstellung - Heimatverein Herbern e.V.

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Das Heimathaus
Leben um 1900 in einem Handwerkerhaus

Die Einrichtung des Heimathauses spiegelt die Lebensverhältnisse etwa zur Zeit des Ersten Weltkries wieder. Damals gab es in Herbern weder eine Gasleitung noch Strom oder fließend Wasser - das wurde von der neben dem Haus stehenden Pumpe geholt.
Den Mittelpunkt des häuslichen Lebens bildete die Küche. Hier brannte immer ein Feuer im Küchenherd - früher Kochmaschine genannt. Auf dem Herd stand die Emaillekanne mit Kornkaffee.
Der Ofen in der guten Stube wurde nur im Winter an Sonntagen - häufig sogar nur an hohen Feiertagen - geheizt. Das warme Plätzchen neben dem Ofen gebührte dann natürlich der noch mit im Haus lebenden Großmutter. An der Wand hingen der kleine Hausaltar und Heiligendarstellungen.
Über eine ausgetretene Stiege gelangte man zu den im ersten Stock gelegenen Schlafräumen. Die Wäsche wurde in der Trupe untergebracht und die Kleider hingen im Mantelstock.
Geschlafen wurde im sog. Anderhalbschläfer. Das ist ein ca. 90 cm breites Bett in dem durchaus zwei Erwachsene oder sogar vier Kinder (zwei mit dem Kopf nach oben, zwei mit dem Kopf nach unten) gelegen haben. Geräusche und Gerüche aus dem darunter liegenden Stall drangen durch die Dielenritze.
Urgemütlich? Eine Idylle? Urteilen Sie selbst!

Öffnungszeiten

Das Museum ist während der Dauer der jährlichen Sonderausstellung (ca. Anfang April bis Mitte Oktober) jeden
Samstag und Sonntag
zwischen
15.00 Uhr und 17.00 Uhr geöffnet.
Führungen für Gruppen jederzeit auf Anfage, auch plattdeutsche Führungen sind möglich.
Telefonische Voranmeldungen unter:
02599/740810 oder 02599/1715
oder über unser Kontaktformular


Anschrift:
D-59387 Ascheberg, Altenhammstraße 20
 
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